
Von einer Fussgängerbrücke in Meisenheim aus konnte ich beobachten wie ein Pirol immer wieder ins Wasser stieß. Zuerst dachte ich sie würden fischen oder nach Insekten knapp über der Wasseroberfläche jagen. Später erklärte mir jemand, dass dieses Verhalten „Flugbaden“ genannt wird.



Pirole versuchen einen zu langen Aufenthalt am Boden zu vermeiden. Anders als andere Vögel baden sie nicht. Sie haben zwei eigene Methoden dafür entwickelt. Eine davon ist das „Flugbaden“. Hierbei fliegen sie flach das Wasser an, klatschen mit der Brust ins Wasser und fliegen dann durch die aufspritzenden Tropfen. Der andere Weg sich zu reinigen ist, dass sie sich in den Baumkronen im Regen duschen.
In diesem PDF gibt es Infos über den Pirol und auch über das Flugbaden.